Gruß von Fellbachs Alt-OB Friedrich-Wilhelm Kiel

Meine Verwaltungsausbildung absolvierte ich drei Jahre lang im Rathaus der Großen Kreisstadt Fellbach im Rems-Murr-Kreis.

Seither stehe ich im Kontakt mit dem ehemaligen Oberbürgermeister und Landtagsabgeordneten Friedrich-Wilhelm Kiel.

Ich habe mich sehr gefreut, als ich zum Geburtstag das Buch: „Friedrich-Wilhelm Kiel: ein streitbarer Liberaler“ erhalten habe.

Insbesondere freute ich mich über seine persönliche Widmung:

„Lieber Herr Latzel,

Träume Wirklichkeit werden zu lassen, ist ein wundervoller Antrieb.
Ihnen wünsche ich, dass Ihr Traum, Bürgermeister zu werden, in Erfüllung geht.
Sie haben das „Zeug“ dazu!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
F.W. Kiel „

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Buchtipp: Helmut Palmer – Der Remstal-Rebell

Urlaubszeit ist auch Zeit zum ausgieben Bücherlesen. Habe mir auch ziemlich viel vorgenommen. Hauptsächlich Biographien. Neben einer Biographie über König Karl von Württemberg, einer über Papst Franziskus eben auch eine über

Kevin Latzel

den Remstalrebellen Helmut Palmer.

Die Biographie von Jan Knauer, die im Theiss Verlag erschienen ist, ist eine kurzweilige Biographie mit zahlreichen Palmer-Sprüchen. Öfters musste ich das Lesen unterbrechen, da ich zu sehr lachen musste.

Ich begegnete Palmer im Jahr 1999 das erste Mal. Ich war gerade 20 Jahre alt, hatte meine Verwaltungsausbildung bei der Stadt Fellbach beendet und interessierte mich für den Bürgermeisterwahlkampf in Remshalden. Der damalige amtierende Bürgermeister Andreas Spätgens wurde von Norbert Zeidler herausgefordert. Bei der öffentlichen Kandidatenvorstellung in Grunbach kam er dann zum Einsatz – der Remstalrebell. Lautstark und polternd machte er seine Standpunkte klar. „Verraten, verbraten von Spezialdemokraten“ war einer seiner Aussprüche. Diesen habe ich mir gemerkt.

Mittlerweile lebe ich selbst in Remshalden und Helmut Palmer ist – auch zehn Jahre nach seinem Tod – noch präsent. Nicht nur das Haus an der Hauptstraße in Geradstetten, das mit zahlreichen Sprüchen versehen ist, nein, auch noch bei politischen Diskussionen heisst es öfters am Stammtisch nebenan: „Ha no, dr Palmer hät dene dr Marsch blosa.“

Im Übrigen: Der damals 32-jährige Zeidler löste den Amtsinhaber ab.

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