Buchtipp: Helmut Palmer – Der Remstal-Rebell

Urlaubszeit ist auch Zeit zum ausgieben Bücherlesen. Habe mir auch ziemlich viel vorgenommen. Hauptsächlich Biographien. Neben einer Biographie über König Karl von Württemberg,  einer über Papst Franziskus eben auch eine über Kevin Latzelden Remstalrebellen Helmut Palmer.

Die Biographie von Jan Knauer, die im Theiss Verlag erschienen ist, ist eine kurzweilige Biographie mit zahlreichen Palmer-Sprüchen. Öfters musste ich das Lesen unterbrechen, da ich zu sehr lachen musste.

Ich begegnete Palmer im Jahr 1999 das erste Mal. Ich war gerade 20 Jahre alt, hatte meine Verwaltungsausbildung bei der Stadt Fellbach beendet und interessierte mich für den Bürgermeisterwahlkampf in Remshalden. Der damalige amtierende Bürgermeister Andreas Spätgens wurde von Norbert Zeidler herausgefordert. Bei der öffentlichen Kandidatenvorstellung in Grunbach kam er dann zum Einsatz – der Remstalrebell. Lautstark und polternd machte er seine Standpunkte klar. „Verraten, verbraten von Spezialdemokraten“ war einer seiner Aussprüche. Diesen habe ich mir gemerkt.

Mittlerweile lebe ich selbst in Remshalden und Helmut Palmer ist – auch zehn Jahre nach seinem Tod – noch präsent. Nicht nur das Haus an der Hauptstraße in Geradstetten, das mit zahlreichen Sprüchen versehen ist, nein, auch noch bei politischen Diskussionen heisst es öfters am Stammtisch nebenan: „Ha no, dr Palmer hät dene dr Marsch blosa.“

Im Übrigen: Der damals 32-jährige Zeidler löste den Amtsinhaber ab.

Auf ein gutes neues Jahr!

Kevin Latzel 20142013 neigt sich mit großen Schritten dem Ende zu. Es war für meine Familie und mich ein spannendes Jahr – in privater und beruflicher Hinsicht.
Ein Meilenstein war dabei sicher der Bürgermeister-Wahlkampf in Schwieberdingen. Von Mitte Juli bis Anfang November war ich fast täglich vor Ort, führte zahlreiche Gespräche, hatte tolle Begegnungen und sprach das erste Mal in meinem Leben in freier Rede vor einem Publikum mit über 1000 Zuhörern. Es war ein toller Wahlkampf und ich wäre gerne Bürgermeister geworden. Leider fehlten mir etwas mehr als 200 Stimmen. Aber es war ein guter Anfang.

Einen großen Dank an dieser Stelle geht an meine Frau Nathalie, die mich unterstützt hat, die mir den Rücken frei gehalten hat und die mich aufgemuntert hat, wenns nach meiner Meinung nach manchmal ein wenig hakte. Ein weiterer Dank geht an meinen Kumpel Uwe Hackenberg, der mir bei der Ausarbeitung meiner Wahlkampfkampagne ein ehrlicher, kritischer und offener Berater war und immer ist.

Der amerikanische Schriftsteller Robert Frost sagte einmal: „Ich kann das, was ich über das Leben gelernt habe, in drei Wörtern zusammenfassen: Es geht weiter!“

Mit diesen Worten wünsche ich uns allen ein gutes neues Jahr 2014 und Gottes Segen.

Ihr Kevin Latzel

Kommunale Integrationsarbeit – ein wichtiges Anliegen

Die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund nimmt immer mehr zu. Das stellt die Kommunalpolitik vor Herausforderungen. staatsminister Link_Kevin Latzel

Ein Beispiel: Auch die Migranten werden immer älter und benötigen, früher oder später, einen Platz in einem Pflegeheim. Doch wie stellen sich diese Institutionen darauf ein? Gerade für Migranten ist das Thema Pflegeheim oft noch ein Fremdwort.

Diese und andere Themen erörterte ich gemeinsam mit Staatsminister Michael Link bei einem Gespräch über Integrationspolitik. Die gleichberechtigte Beteilgung der zugewanderten Bevölkerung am gesellschaftlichen Leben ist auch für mich eine zentrale Aufgabe der Kommunalpolitik.

Gute Gespräche beim IHK Sommerempfang

Am vergangenen Dienstag war ich Gast beim Sommerempfang der IHK Region Stuttgart im Theaterhaus Stuttgart. Zahlreiche interessante Gesprächspartner und Weggefährten waren auch unter den vielen Gästen. Darunter der Regierungspräsident Johannes Schmalzl, Backnangs Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper, der Honorarkonsul von Dänemark Ziegler, zahlreiche Landtagsabgeordnete, Bundestagsabgeordnete, Abgeordnete aus dem Regionalparlament. Aber eben auch Vertreter der Wirtschaft.

In den Gesprächen wurde deutlich: Im Wahljahr ist die Erwartungshaltung der Wirtschaft an die Politik besonders groß. Ist sie es doch, die die Rahmenbedingungen für eine gesunde Wirtschaft schafft. Das gilt für jeden Politiker. Auf Bundes-, Landes-, oder auf Kommunalebene.

Umrahmt wurde der Abend von einer tollen Aufführung von Eric Gauthier und seinem Esamble.

Gespräch mit Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn

Bei einem Informationsgespräch mit dem Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart, Fritz Kuhn (Grüne) waren Themen wie Wohnungspolitik, Verkehrspolitik und Familienpolitik auf der Tagesordnung. Aber auch der Wirtschaftsstandort Region Stuttgart waren Bestandteil der Unterhaltung. kevin-latzel-mit-fritz-kuhn

Kuhn ist seit Januar 2013 Oberbürgermeister der Landeshauptstadt. Zuvor war er Abgeordneter des Deutschen Bundestages.

Einnahmen aus Hundesteuer für Tierschutz?!

Die Urlaubssaison steht vor der Tür und damit werden wieder traditionell unliebsame Haustiere auf der Straße ausgesetzt. Diese kommen dann ins Tierheim – unter anderem in Stuttgart-Botnang, wo man sich um sie kümmert. Aber ob dies auch in Zukunft noch der Fall ist, ist fraglich. Ein Hilferuf ereilte uns in den vergangenen Tagen.

1400963_61916354Der Tiergnadenhof, der gerade rund 800 Tiere betreut, sei in finanzieller Schieflage geraten, die verbliebenen Mittel reichten nur noch für einen gesicherten Betrieb in den kommenden zwei Monaten. Klar, das auch dort geholfen werden muss.

So haben wir den Vorschlag gemacht, dass möglicherweise Teil der Einnahmen aus der Hundesteuer, die mit rund 1,4 Millionen Euro jährlich zu Buche schlägt, für den Tierschutz, also etwa für das Tierheim oder die Katzenhilfe eingesetzt werden könnten.  Wie es nun weitergeht? Der Verwaltungsausschuss der Landeshauptstadt wird sich mit dem Thema in den nächsten Tagen beschäftigen.

Kommunalpolitik aktiv mitgestalten

SONY DSC„Die Bürger sollen sich in ihrer Stadt nicht nur wohlfühlen, sondern ihre Stadt gestalten können. Es geht nicht darum, dass die Politik ihnen fertige Lösungen vorlegt, sondern vielmehr darum, dass die Bürger an den Lösungen aktiv mitarbeiten. Aber die Politik muss ihrerseits jedoch die Voraussetzungen dafür schaffen, dass dies überhaupt möglich ist. “

 

(Auszug aus Interview mit Ulrich P. Rauch, Freier Redakteur. Artikel zum Thema: „Moderne Wege in der Kommunalpolitk)

Schleyerpreis für Alt-Kanzler Helmut Schmidt

Am Freitag, 26. April 2013 – 18.00 Uhr
„Weisser Saal – Neues Schloss“ Verleihung des Schleyerpreis für Altkanzler Helmut Schmidt und Unternehmer Dr. Hartmut Maucher. Es war eine tolle Veranstaltung. Helmut Schmidt ist einfach eine politische Ikone. Aber auch der Vortrag von Hartmut Maucher war sehr interessant. Mit von der Partie war der ehemalige französische Staatspräsident Valéry Giscard d’Estaing, der eine humorvolle Laudatio auf seinen „Freund Helmut“ auf Deutsch gehalten hat.

CMT 2013: ADAC Saftausschank zugunsten der Amsel Stiftung

Seit fünf Jahren bin ich ehrenamtlich beim ADAC Saftausschank zugunsten der Amsel Stiftung bei der CMT tätig.

In diesem Jahr war ich zusammen im Einsatz mit Jörg Hamann, Leiter der Lokalredaktion der Stuttgarter Nachrichten sowie Eberhard Mauser, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen und dem Fraktionschef der FDP im Gemeinderat der Stadt Stuttgart, Bernd Klingler.

Ich freue mich immer wieder über die Begegnungen und die Gespräche und bin immer wieder gerne dabei.

Deutsche Cleft Kinderhilfe e.V.

Eine tiefe Spalte durch Lippe und Kiefer entstellt viele Kinder – vorallem in Indien und Asien. Durch den ehrenamtlichen Einsatz der Deutschen Cleft Kinderhilfe e.V. können jedes Jahr über 3.500 Patienten operiert und behandelt werden.

Ich freue mich immer wieder zu hören, dass konkretes Helfen ein Kinderlachen auslöst, was man nicht so schnell vergisst.

Fußgänger-Aktionstag in Stuttgart

Um die Stuttgarter für das Zu-Fuß-Gehen zu erwärmen und über das Projekt „Besser zu Fuß unterwegs in Stuttgart“ zu informieren, fand am vergangenen Samstag auf dem Schlossplatz ein Aktionstag statt.

Das Gehen ist die erste und natürlichste Form der Bewegung. Zu Fuß zu gehen ist gesund, umweltfreundlich und preiswert. Im Rahmen des Programms „ZukunftsWerkStadt“ fördert die Bundesregierung das Projekt „Besser zu Fuß unterwegs in Stuttgart“, das die Stadtverwaltung Stuttgart und die Universität Stuttgart bis Ende März 2013 gemeinsam durchführen werden.