Liebe Remshaldenerinnen, liebe Remshaldener,
wer ein Rathaus leitet, trägt Verantwortung für die Lebensqualität von vielen Menschen.
Deshalb möchte ich mich Ihnen vorstellen, zeigen, was mich antreibt und welches Rüstzeug ich für das Amt Ihres Bürgermeisters mitbringe.

Ich freue mich darauf, Sie persönlich kennenzulernen und Ihre Anliegen zu hören.

Remshalden ist vielfältig – fünf Ortsteile, fünf Gemeinschaften, ein Zuhause. Ich komme zu Ihnen, denn gute Kommunalpolitik beginnt vor Ort.
So ist der Ablauf:
Offenes Gespräch bei einer Tasse Kaffee (ca. 30 Min.) Rundgang durch den Ortsteil, Sie zeigen mir, was Sie bewegt (ca. 60 Min.)
Vor dem Rewe, Grunbach
von 11.30 Uhr bis 13 Uhr
Vor der Metzgerei Rommel, Grunbach
von 11 Uhr bis 12 Uhr
Kandidatenvorstellung
Vor dem Rewe, Grunbach
von 9.30 Uhr bis 11 Uhr
ZVW-Podiumsdiskussion mit allen Kandidaten in der Wilhelm-Enßle-Halle
Vor dem Rewe, Grunbach
von 11 Uhr bis 12.30 Uhr
1. Wahlgang
Derzeit bin ich in Vereinen, Firmen und Institutionen unterwegs sowie bei Hausbesuchen in der Gemeinde.
Kennen Sie jemanden, bei dem ich klingeln sollte, schreiben Sie mir.
Mein Handeln wird geprägt sein von:
Remshalden ist mehr als eine Gemeinde – es ist eine Gemeinschaft. Vereine, Feuerwehr, Ehrenamt: Das trägt uns. Als Bürgermeister bin ich dauerhaft präsent, nicht nur bei Wahlen.
Wirtschaftsförderung ist Chefsache – nicht Lippenbekenntnis. Ich kenne die Sprache des Mittelstands aus der Praxis. Viermal jährlich sitze ich mit Unternehmen, Handwerk und Einzelhandel am Tisch.
Beschlüsse fassen reicht nicht – sie müssen auch umgesetzt werden. Ortsbus, Sportstätten, Lärmschutz B29: Die Themen liegen auf dem Tisch. Ich hebe sie auf.
Bürgerfreundlichkeit ist kein Versprechen – das ist mein Alltag. In Obertürkheim lebe ich täglich, was ich für Remshalden verspreche. Diesen Standard bringe ich mit.
Kein Lernen auf Kosten der Gemeinde. Ich führe bereits heute ein Rathaus – am ersten Tag in Remshalden weiß ich, was zu tun ist. Investieren wo es wirkt, konsolidieren wo es nötig ist.
Ob Buoch, Geradstetten, Grunbach, Hebsack oder Rohrbronn – ich bin für Sie da. Persönlich, direkt und auf Augenhöhe.
Aufgewachsen in Hedelfingen, heute Bezirksvorsteher in Obertürkheim — manche Wege haben eine innere Logik. Seit 16 Jahren lebe ich in Grunbach. Meine Frau Nathalie ist in Geradstetten aufgewachsen. Ich erlebe täglich, was funktioniert. Und was nicht. Nicht als Außenstehender, sondern als Bürger dieser Gemeinde.
Dass ich heute für das Bürgermeisteramt kandidiere, ist eine Entscheidung aus Überzeugung. Kein Karriereschritt.
Mit 46 Jahren bringe ich die nötige Erfahrung für große Aufgaben mit. Und die Energie für eine langfristige Gestaltung unserer Zukunft.
Ich bin Praktiker der Kommunalverwaltung, mit dem erforderlichen theoretischen Hintergrund. Meinen beruflichen Weg habe ich 1996 mit der Ausbildung bei der Stadt Fellbach begonnen. Nach einem Zwischenstopp bei der Landesversicherungsanstalt Württemberg bin ich seit 2001 für die Landeshauptstadt Stuttgart tätig. Knapp 30 Jahre im Dienst der Bürgerschaft — in sehr unterschiedlichen Rollen.
Als Bezirksvorsteher des Stuttgarter Stadtbezirks Obertürkheim mit Uhlbach stehe ich seit fünf Jahren täglich an der Spitze einer Verwaltung. Gewählt vom Stuttgarter Gemeinderat mit 47 von 57 Stimmen — fraktionsübergreifend. Das ist gelebte Unabhängigkeit.
Ich trage Verantwortung für das Personal und die reibungslosen Abläufe im Rathaus. Gleichzeitig bin ich erfahrener Vorsitzender politischer Gremien. Ich leite die Sitzungen des Bezirksbeirats und moderiere unterschiedliche politische Interessen. Meine Parteilosigkeit ermöglicht es mir, unvoreingenommen auf alle Fraktionen zuzugehen und ehrenamtliche Mandatsträger sowie die Verwaltung zu gemeinsamen Lösungen zusammenzuführen.
30 Jahre öffentlicher Dienst und kein Jahr davon verschwendet. Ich habe die Verwaltung von innen kennengelernt: 14 Jahre an der Schnittstelle von Gemeinderat und Verwaltung im Stuttgarter Rathaus, als Projektmanager in der Stabsstelle des Oberbürgermeisters, als Koordinator großer Förderprogramme im Tiefbauamt und seit fünf Jahren als Bezirksvorsteher an der Spitze eines Rathauses.
Dabei war ich stets städtischer Angestellter. Mein Arbeitgeber war immer die Landeshauptstadt Stuttgart. Nicht eine Partei. Nicht eine Fraktion. Daneben war ich knapp fünf Jahre gewähltes Mitglied des örtlichen Personalrats. Ehrenamtlich, neben meinem regulären Dienst. Ich kenne beide Seiten des Schreibtisches. Diese Unabhängigkeit hat mich geprägt. Sie ist kein Slogan. Sie ist Lebenslauf.
Als Fraktionsmitarbeiter habe ich strategische Ratsarbeit von innen erlebt. In der Stabsstelle des Oberbürgermeisters habe ich das bundesweit einzigartige Projekt „Engagement kommunal. Verantwortung global." koordiniert — gemeinsam mit Bund, Land und Städtetag Baden-Württemberg. Als Projektkoordinator der UNICEF-Kinderstadt Stuttgart haben wir ein stadtweites Spendenjahr organisiert und 600.000 Euro für Kinderhilfsprojekte gesammelt. Im Tiefbauamt habe ich Förderanträge aus dem Bundessofortprogramm „Saubere Luft" mit einem Gesamtvolumen von rund 41 Millionen Euro eingeworben, ergänzt durch weitere Landesfördermittel für kommunale Verkehrsinfrastruktur.
Von 2001 bis 2009 war ich nebenberuflich Geschäftsführer des Bundes der Selbstständigen Stuttgart, Kreisverband der Handels- und Gewerbevereine — mit damals 1.800 Mitgliedsbetrieben. Ich kenne die Sprache des Mittelstands. Und ich weiß, was Unternehmen vor Ort brauchen.
Ich kenne die Fördertöpfe. Ich weiß, wie Verwaltung funktioniert. Und ich weiß, wie man Dinge bewegt. Das bringe ich nach Remshalden.
Mein Wissen gebe ich zudem als Dozent für Kommunalrecht an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Stuttgart weiter. Das garantiert Ihnen: Im Rathaus Remshalden wird rechtssicher, solide und fachlich fundiert gearbeitet.
Obertürkheim mit Uhlbach ist weinbaugeprägt und Remshalden in seiner Struktur sehr ähnlich. Ich weiß, was diese Struktur braucht. Und ich weiß, wie man Tradition bewahrt und gleichzeitig moderne Infrastruktur schafft.
Der Blick von außen. Ohne Scheuklappen. Manchmal braucht es jemanden, der ohne Vorgeschichte auf die Dinge schaut. Ich komme von außen. Mit frischem Blick und mit 30 Jahren Verwaltungserfahrung im Gepäck. Kein Neustart ohne Fundament. Ein frischer Anfang mit Erfahrung.
Ich möchte ein Bürgermeister sein, der nicht im Büro bleibt, sondern in den Ortsteilen präsent ist. In den ersten Monaten erstelle ich eine ehrliche Bestandsanalyse — mit dem Gemeinderat, mit der Verwaltung und mit Ihnen. Was funktioniert, was stagniert, was Remshalden wirklich braucht. Sie sind dabei. Nicht als Zuschauer, sondern als Teil davon.
Wunder verspreche ich keine. Aber verlässliche Arbeit, Bürgernähe — und keine finanziellen Abenteuer.